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Wenn im November die Tage kürzer, grauer und dunkler werden, wird es im St.-Theresien-Gymnasium ganz still: Drei Tage hindurch haben die Schülerinnen Exerzitien mit Vorträgen und stiller Einkehr. Dabei wird geschwiegen. So auch in diesem Jahr.
Die Exerzitien für die Schülerinnen dauerten vom Abend des 11. November bis zum Samstag, 14. November. In allgemeinen Vorträgen und in für die einzelnen Altersstufen passenden Vorträgen wurden von den hw. Herren Patres Jean-Dominique, Gensbittel und Markus Pfluger Themen des christlichen Lebens aufbereitet und deutlich gemacht: Es ging z.B. um christliche Lebensführung nach der Philothea des hl. Franz von Sales, um Freundschaft und Liebe, um die hl. Maria Magdalena (übrigens die Schutzpatronin von Schönenberg), um den hl. Erzengel Michael und unsere Zeit. Und da der Heilige Vater dieses Jahr ja zum Priesterjahr ausgerufen hat, konnte auch ein Film über das Leben des hl. Pfarrers von Ars nicht fehlen – ist er doch das große Vorbild des katholischen Priesters. Sehr begeistert waren die Schülerinnen von den Vorträgen und von der Intensität dieser drei Tage der ruhigen Besinnung auf das Wesentliche. Und, ganz erstaunlich: Fragt man die Schülerinnen, was als besonders wohltuend empfunden wurde, hört man auch immer wieder: „Die Stille!“ Während eines Seminartages für die Lehrkräfte am Freitag trug der hw. Herr Pater Steiner äußerst interessant und tiefschürfend über Goethes "Faust" vor, den er mit der KJB-Theatergruppe aufgeführt hat; der Nachmittag wurde für eine Konferenz über die Folgen der Schulzeitverkürzung in Nordrhein-Westfalen genutzt. Inzwischen ist der quirlige Alltag wieder in Schönenberg eingekehrt. Irgendwie anders als vor den Exerzitien ist er aber doch. |