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Die rührigen britischen Atheisten, die bereits des öfteren von sich reden machten, haben zu Protesten gegen den geplanten Papstbesuch im September aufgerufen. Die Kritik der kämpferischen Atheisten richtet sich diesmal gegen die Kritik des Hl. Vaters an einem geplanten britischen Gleichstellungsgesetz, das der Papst als Verstoß gegen das Naturrecht gebrandmarkt hat.
Eine Vereinigung mit dem bezeichnenden Namen Nationale Säkularistengesellschaft (NSS) will verschiedene, dem Naturrecht feindlich gesonnene Gruppe für einen Widerspruch gegen den Papstbesuch mobilisieren, darunter unter anderem Lobby-Gruppen für Homosexuelle, kirchliche Missbrauchsopfer, Feministen und Abtreibungsbefürworter NSS-Präsident Terry Sanderson beklagte den Berichten zufolge, dass britische Steuerzahler 20 Millionen Pfund (23 Millionen Euro) für einen Besuch zahlen sollten, bei dem der Papst „Diskriminierung fördern“ werde. Unter „Diskriminierung“ verstehen diese Feinde des Naturrechts die Lehre der Kirche über Ehe und Familie und das über zweitausend Jahre alte Naturrecht. Der Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols, verteidigte im Radiosender BBC das Recht das Papstes, seine „begründete Meinung“ zu äußern. Der Papst hatte seinen Großbritannienbesuch am Montag im Vatikan angekündigt. Einen genauen Termin für die Reise nannte er nicht. Englische Kirchenkreise hatten ein Datum vom 16. bis 19. September ins Gespräch gebracht. Unterdessen spekulierte die britische Tageszeitung „The Times“, dass Benedikt XVI. seinen Besuch in Schottland beginnen könne. Königin Elisabeth II. mache im September Urlaub auf ihrem schottischen Schloss Balmoral und könnte den Papst in der Hauptstadt Edinburgh zum Mittagessen empfangen. Später werde der Papst dann unter anderem nach Birmingham weiterreisen, um die Wirkungsstätte von Kardinal John Henry Newman (1801-1890) zu besuchen. Der anglikanische Konvertit könnte dort laut Angaben der „Times“ am 19. September seliggesprochen werden. |