|
Stefan Mappus, der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg, macht aus seiner klaren Haltung zum CSD in Stuttgart keinen Hehl.
Vor vier Jahren hatte Mappus die Unterstützung seines Parteifreunds Andreas Renner für den CSD in Stuttgart kritisiert. “Wenn wir vorher von der Schirmherrschaft gewusst hätten, hätten wir sicher davon abgeraten”, so Mappus in der Stuttgarter Zeitung. “Ich gebe jetzt noch den Rat, da nicht hinzugehen – weder zur Eröffnungsgala noch zum Umzug.” Nach Angaben von Mappus haben er und 90 Prozent der Fraktion ein Problem “mit dem frivolen, karnevalesken Zur-Schau-stellen von sexuellen Neigungen, wie es bei dieser Veranstaltung geschieht.” In einem Interview mit der “Pforzheimer Zeitung” sagte Mappus: Der CSD versuche auf eine “abstoßende Art und Weise eine Woche lang Veranstaltungen durchzubringen, die wir ablehnen.” Wir danken dem Politiker für diesen Mut, der ihm hoffentlich von einer immer mächtiger werdenden Lobby nicht wird genommen werden. Viele CDU-Politiker sind vor dem übermächtigen Druck bereits eingeknickt, man schickt mittlerweile selber einen "Wagen" zu der umstrittenen Veranstaltung. Es muss in der Diskussion um den CSD in Stuttgart der Öffentlichkeit endlich klar werden, dass es nicht um eine Abwertung oder ein Urteil über Einzelpersonen geht, sondern dass diese Veranstaltung in der Art und Weise, wie sie zur Zeit geschieht (selbst die Emanzipations-Zeitschrift "Emma" beschwerte sich in der Juli-August Ausgabe 2009 über sexistische und menschenverachtende Entgleisungen auf CSD-Paraden), nicht mit der Wertevorstellung des Grundgesetzes von Schutz der Familie und der Jugend vereinbar ist. Es wird Zeit, dass die Katholiken von heute das Erbe der Gründerväter unserer Demokratie wieder verteidigen. Dieses Erbe war und ist ein christiliches! (Bild: Die Mahnwache für Gottes Gebote anlässlich des CSD 2009) |