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Man kann aus dem Mund der Konzilsgeistlichen immer wieder hören: Es gibt keine Verwässerung, weder in Liturgie- noch Glaubensfragen!
Doch die Realität sieht ganz anders aus. Im nachfolgenden Beitrag erzählt ein Lehrer und Kirchgänger der Diözese Freiburg, wie es ihm bei der Erstkommunion seines Sohnes erging. Dass die Laien, welche die Kinder vorbereiteten, die Eucharistie lediglich als Symbol bezeichneten, ist nur der Gipfel eines neuen Glaubens, der nichts anderes ist als protestantisch. Am Ende schrieb der leidgeplagte Vater an den Generalvikar. Das Absurdeste der Geschichte: All das hat sich zugetragen in der Diözese Freiburg, im Verantwortungsbereich des ranghöchsten deutschen Bischofs! Lesen Sie selbst! (das Bild zeigt Kinder vor einem Altar, an dem eine Frau spricht; es hat keinen weiteren Bezug auf den Artikel)
Warum nenne ich die katholische Kirche "Konzeptkirche"? In den Bistumsleitungen, insbesondere derjenigen der Erzdiözese Freiburg, löst ein Konzept das andere ab. Jedes neue Konzept gibt damit das Versagen des jeweils davorgehenden Konzeptes zu. Mit diesen Konzepten versucht man die himmelweite Krise der Kirche zu verschleiern, ohne dass die Ursachen auch nur ansatzweise in den Blick genommen würden. Welche konkrete Wirkung ein solches Konzept nehmen kann, durfte ich in meiner Pfarrei kennen lernen. Stichwort: Kommunionvorbereitung. Gemäß den Grundsätzen der "Political Correctness" will man in meiner Pfarrei auf die Menschen zugehen, was bedeutet, die Menschen, die Zeit ihres Lebens mit Kirche nichts zu tun haben wollten, bestimmten, wie die Kommunionvorbereitung auszusehen habe. Und das wird alles mit dem schlimmen Fachwort "pastorale Gründe" begründet und verschleiert. Aus pastoralen Gründen gab es für meinen Sohn, der dieses Jahr zur Erstkommunion ging, keine Erstbeichte, sondern einen "Versöhnungsweg", den wir Eltern mit dem Kind zu absolvieren hatten - in der Kirche. Man sollte mit seinem Kind die jeweiligen Lebensbereiche (Familie, Gott, Freizeit) abarbeiten und mit dem Kind besprechen, was schief lief. Nebenan konnte eine andere Familie zuhören, was man mit seinem Kinde besprach. Wies man die jeweiligen Personen auf den Grundsatz der Diskretion hin, beschwerten sich diese bei der Gemeindereferentin. Damit die Familien nicht allzu sehr in der Zeit der Erstkommunion belastet wurden, betrug die gesamte Zeit der Katechese zur Vorbereitung auf die Erstkommunion insgesamt 5 Zeitstunden! Wie sah das aus? Die Kinder trafen sich 10 Mal von Oktober bis April für eine halbe Stunde vor der Hl. Messe mit der Gemeindereferentin und besprachen ein Thema ( 4 Mal davon war das Thema Taufe, keine einziges Mal der Leib Christi). Bis heute hatten die Kinder nicht erfahren, dass sie im Leib Christi dem Heiland begegnen. Für die Gemeindereferentin ist der Leib Christi lediglich ein Symbol. Hat man die Bistumsleitung und den Pfarrer auf die Mängel an diesem Konzept hingewiesen, hieß es, dass es den Leuten lediglich auf die gute Atmosphäre ankäme und dass die Kinder an dieses Fest nur gute Erinnerungen haben würden. Das sind also die Grundsätze des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zolltisch, der jede Krise einfach nur „weglächeln“ möchte. Hat man seine Kritik geäußert und sei es nur in einem Vier-Augen-Gespräch, so wurde man fortan ignoriert, verachtet, insbesondere von den besonderen Christen des Pfarrgemeinderates, die jedes Konzept, und sei es auch nur so absurd, absegneten. Als das Fest der Erstkommunion stattfand, sprachen unsere Verwandten uns auf die sichtbar herrschsüchtige Gemeindereferentin an, die am Altar das Regiment führte und im Gewande den Wortgottesdienst abhielt, der Pfarrer trat dann in Erscheinung, wenn die Dame es gestattete. Ich hatte wieder Kraft gefasst und einen Brief an den Generalvikar verfasst, der als einer der wenigen auf Briefe überhaupt noch antwortete. Hier einige Ausschnitte daraus:
„Wie Sie bereits sicher wissen, zeigt sich für meine Familie und mich die Situation als Christen ... besonders schwierig, unsere Gäste der nicht lange zurückliegenden Erstkommunionfeier empfanden die ihnen gebotenen Eindrücke als empörend. Die liturgischen Missstände nehmen überhand, was konkret heißt: 1. Die Gemeindereferentin eröffnet die Hl. Messe mit dem priesterlichen Gruß "Der Herr sei mit euch". 2. Die Gemeidnereferentin degradiert den jeweils anwesenden Priester zu Statisten und überlässt diesem gerade noch die hl. Wandlung. 3. Sie betet das Tagesgebet und betet das Gebet nach den Fürbitten. 4. Sie zieht auf der gleichen Höhe wie der Priester in das Gotteshaus ein und signalisiert damit das Bedürfnis liturgisch "gleichrangig" sein zu wollen. 5. Sie predigt in der Hl. Messe, obwohl der Hl. Stuhl die Predigt der Laien ausgeschlossen hat. Sehr geehrter Herr Generalvikar, auch wenn Sie die ein oder andere Verhaltensweise als tolerabel betrachten mögen, weiß ich, dass nicht alle genannten Missstände akzeptabel sind. Ich bitte um Abhilfe und um Klärung, was eine Gemeindereferentin nach katholischer Lehre darf oder nicht." Soweit der Bericht des Lehrers und Vaters in der Diözese Freiburg. Haben Sie ähnlich Erfahrunge gemacht? Kennen die Diskriminierung von überzeugten Katholiken innerhalb des amtskirchlichen Verbandes? Dann schreiben Sie uns! Wir werden versuchen, Ihnen zu helfen! Es ist endlich an der Zeit, auch die römischen Autoritäten über den protestantisierenden Sonderweg aufzuklären, der in den deutschen Diözesen vielerorts gegangen wird!
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