Generalhaus (Stellungnahmen)
Stellungnahme des Generalhauses zu den Gesprächen mit Rom
Donnerstag, den 15. Oktober 2009 um 14:36 Uhr
Pressemitteilung des Generalhauses

Bischof Bernard Fellay hat für die theologischen Gespräche mit der Glaubenskongregation folgende Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. ernannt:
Bischof Alfonso de Galarreta, Direktor des Seminars Nuestra Señora Corredentora in La Reja (Argentinien), Pater Benoît de Jorna, Direktor des internationalen Seminars St. Pius X. in Ecône (Schweiz), Pater Jean-Michel Gleize, Professor im Seminar in Ecône, und Pater Patrick de La Rocque, Prior des Priorates Saint-Louis in Nantes (Frankreich).

Bischof de Galarreta war schon intern Vorsitzender der Kommission der Bruderschaft, die seit April 2009 den Auftrag hatte, diese Gespräche vorzubereiten.

Die Sitzungen beginnen in der zweiten Oktoberhälfte und erfordern die notwendige Diskretion, um über die anstehenden doktrinalen Fragen ungestört diskutieren zu können.

Menzingen, den 15. Oktober 2009
 
Antwort des Generaloberen, S. E. Bernard Fellay, auf den Papstbrief vom 10. März 2009
Dienstag, den 10. März 2009 um 01:00 Uhr
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Kommuniqué des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. Bischof Bernard Fellay zu Bischof Williamson.
Dienstag, den 27. Januar 2009 um 01:00 Uhr

Pressemitteilungen zur Aufhebung der Exkommunikation (pdf)

Brief an die Gläubigen (pdf)

Wir haben von einem Interview Kenntnis erlangt, das Bischof Richard Williamson, der ein Mitglied unserer Bruderschaft ist, dem schwedischen Fernsehen gab. In diesem Interview äußert er sich auch zu historischen Fragen, insbesondere zum Judenmord der Nationalsozialisten. Es ist offensichtlich, daß ein Bischof nur zu Fragen des Glaubens und der Moral mit religiöser Autorität sprechen kann. Unsere Bruderschaft beansprucht keinerlei Autorität über historische oder andere säkulare Fragen. Die Mission der Priesterbruderschaft ist die Verbreitung und Wiederherstellung der authentischen katholischen Lehre, wie sie in den Dogmen niedergelegt ist. Dafür sind wir weltweit bekannt, akzeptiert und geschätzt. Wir sehen mit großer Sorge, wie die Überschreitung dieses Auftrages durch unser Mitglied unserer religiösen Mission schweren Schaden zufügt. Wir bitten den Heiligen Vater und alle Menschen guten Willens um Entschuldigung für den dadurch hervorgerufenen Ärger. Dabei muss klar sein, dass diese Äußerungen in keiner Weise die Haltung unserer Gemeinschaft wiedergeben. Deshalb habe ich Bischof Williamson bis auf weiteres jedwede öffentliche Stellungnahme zu politischen oder historischen Fragen untersagt.

Die ständig vorgebrachten Anklagen gegen unsere Bruderschaft dienen offenkundig auch dem Zweck, unsere Mission zu diskreditieren. Das werden wir nicht zulassen, sondern fortfahren, die katholische Lehre zu verkünden und die Sakramente in ihrer altehrwürdigen Form zu spenden.

Menzingen, den 27. Januar 2009


Bischof + Bernard Fellay
Generaloberer

 
Brief an die Freunde und Wohltäter Nummer 72 (April 2008)
Montag, den 14. April 2008 um 01:00 Uhr

Liebe Freunde und Wohltäter,

Das Motu proprio Summorum Ponitificum, welches anerkannt hat, daß die tridentinische Messe nie abgeschafft worden ist, wirft eine Reihe von Fragen auf, was die zukünftigen Beziehungen der Bruderschaft St. Pius X. zu Rom anbetrifft. Mehrere Personen in den konservativen Kreisen und in Rom selbst haben sich mit dem Argument zu Wort gemeldet, für unsere Gemeinschaft bleibe nur ein einziges zu tun, nämlich „ein Abkommen mit Rom zu unterschreiben“, nachdem der Oberste Hirte einen Akt von so großer Weitherzigkeit gesetzt habe, der zugleich als offenkundiges Zeichen des guten Willens uns gegenüber angesehen werden müsse. Unglücklicherweise haben sich einiger unserer Freunde durch dieses Spiel der Illusionen täuschen lassen.

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Brief an die Freunde und Wohltäter Nummer 71 (Allerheiligen 2007)
Donnerstag, den 01. November 2007 um 01:00 Uhr

Liebe Freunde und Wohltäter,

die überlieferte Messe ist nie abgeschafft worden. Welche Freude, liebe Gläubige, hat unser Herz bei der Ankündigung des Motu proprio von Benedikt XVI. am 7. Juli erfüllt. Wir sehen darin eine Antwort des Himmels auf unseren Rosenkranz-Kreuzzug - nicht nur in der einfachen Tatsache der Veröffentlichung des Motu proprio, sondern vor allem wegen der Weite der Öffnung der überlieferten Liturgie gegenüber, die man darin findet. In der Tat ist nicht nur das Missale allein als Kirchengesetz erklärt worden, sondern auch die anderen liturgischen Bücher. Es versteht sich von selbst: Wenn die Messe nicht abgeschafft worden ist, dann hat sie ihre Rechte bewahrt.

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Presseerklärung zum Motu Proprio Summorum Pontificum
Samstag, den 07. Juli 2007 um 01:00 Uhr

Mit dem Motu proprio Summorum Pontificum hat Papst Benedikt XVI. die tridentinische Messe wieder in ihre Rechte eingesetzt, wobei er in aller Deutlichkeit herausstellt, daß das vom hl. Pius V. promulgierte Römische Meßbuch nie abgeschafft worden ist. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. freut sich zu sehen, daß die Kirche so ihre liturgische Tradition wiederfindet, indem sie den Priestern und Gläubigen, die bisher davon ausgeschlossen waren, die Möglichkeit des freien Zugangs zum Schatz der überlieferten hl. Messe zur Verherrlichung Gottes, zum Wohl der Kirche selbst und zum Heil der Seelen gewährt. Für diese große geistige Wohltat drückt die Priesterbruderschaft St. Pius X. dem Obersten Hirten ihre innige Dankbarkeit aus.

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Brief an die Freunde und Wohltäter vom 7. Juli 2007
Samstag, den 07. Juli 2007 um 01:00 Uhr

Liebe Gläubige,

das Motu proprio Summorum Pontificum vom 7. Juli 2007 setzt die tridentinische Messe wieder in ihre Rechte ein. Es wird darin klar zum Ausdruck gebracht, daß sie nie abgeschafft gewesen ist. So ist also die Treue zu dieser Messe, in deren Namen viele Priester und Laien seit annähernd 40 Jahren verfolgt und sogar bestraft worden sind, nie ein Ungehorsam gewesen. Es ist nur gerecht, heute Mgr. Marcel Lefebvre zu danken, uns in dieser Treue zur Messe aller Zeiten im Namen des wahren Gehorsams gegen jeden Machtmißbrauch erhalten zu haben. Es besteht auch kein Zweifel, daß diese Anerkennung des Rechtes der überlieferten Messe die Frucht überaus zahlreicher Rosenkränze ist, die während unseres Rosenkranzkreuzzuges im letzten Herbst Unserer Lieben Frau dargebracht worden sind. Jetzt geht es darum, ihr unsere Dankbarkeit zu bezeugen.

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