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Pressemitteilung zu den begonnenen Gesprächen mit Rom |
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Montag, den 02. November 2009 um 12:42 Uhr |
Nach jahrelangem Warten haben am vergangenen Montag die theologischen Gespräche zwischen Vertretern des Heiligen Stuhles und Vertretern der Priesterbruderschaft in Rom begonnen, die strittige Punkte bezüglich des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) und der nachkonziliaren Reformen klären sollen.
Viel, sehr viel hängt von diesen Gesprächen, die sich vielleicht lange Zeit hinziehen werden, ab. Deshalb rufen wir alle Katholiken zum inständigen und beharrlichen Gebet auf, damit die nächsten Jahre glaubensstärker und hoffnungsvoller werden als die vergangenen 45 Jahre. Papst Johannes Paul II. sprach in seinem nachsynodalen Schreiben Ecclesia in Europa vom 28. Juni 2003 von einer schweigenden Apostasie; diese muss ein Ende finden.
So sehr wir die mangelnde Dialogbereitschaft wichtiger Vertreter des deutschen Episkopates bedauern, freuen wir uns, dass der Dialog an der Basis sehr wohl gesucht und gewünscht wird, vor allem von Seiten der Jugend. Der Workshop über das II. Vatikanum der Generation Benedikt, bei welchem der Dialogbeauftragte des Deutschen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Matthias Gaudron, über eine Stunde sehr konstruktiv mit Nathanael Liminski vor 120 Teilnehmer – vor allem Jugendlichen – diskutieren konnte (Beitrag lesen), ist nur ein Beleg hierfür. Bei vielen Jugendlichen ist ein Aufbruch zum Wiederentdecken der verschütteten Schätze und Reichtümer der katholischen Tradition festzustellen. Nur die geistige Auseinandersetzung, das Ringen um Wahrheit und Gnade, kann die Kirche aus ihrer Erniedrigung zu neuer Blüte führen.
Stuttgart, am Fest Allerheiligen 2009 39. Gründungsjahrestag der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Pater Franz Schmidberger, Distriktsoberer |